Charmante Vertretung für den verhinderten „Netpher Jong“

Netphen. (mku) Ganz voll der Petersplatz noch nicht, aber auch zum Fassanstich gegen halb sieben hatten sich schon zahlreiche Netpher rund um den Brunnen vor der Kapelle eingefunden.

Das 13. Mal bereits hatte der Förderverein des NGV am Samstag und Sonntag zum Brunnenfest eingeladen. Wetter und Stimmung stimmten, die „Unglückszahl“ machte also keine Sorgen.

Eigentlich sollte der „Netpher Jong“ Ulf Stötzel gemeinsam mit den Sponsoren Volker Bender und Klaus Irle das erste Bier zapfen. Der Siegener Bürgermeister schaffte es aber aufgrund anderer Verpflichtungen nicht. Dafür hatte er seine Frau Gisela. Die schwang den kleinen Hammer sehr elegant und wirkungsvoll, zur Freude von NGV-Präsident Hubert Rudolf Groos. Der vergaß auch nicht, an die große Jubiläumsfeier der Peterskapelle in einigen Wochen zu erinnern.


Nachdem das Bier in Fluss gebracht war, konnte sich die wachsende Menschenmenge an Live-Musik erfreuen.

Wie schon vor einem Jahr sorgte das Duo „Golden Wind“ für beste Unterhaltung. Kapellmeister Jan und Sängerin Jarmila Pesava ließen bewährte Schlager wie „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ oder das unverwüstliche „Michaela“ erklingen.

Ebenfalls fast schon Teil der Familie ist das Mädchen-Trio „Kult“, bestehend aus Isabell Meina, Julia Weber und Ann-Christin Weber, das im Laufe des Abends auf die Bühne kam.

Am Sonntag wurde nicht nur mit Frühschoppen und Grillspezialitäten eine Alternative zum Mittagessen daheim angeboten, auch die Musiker vom Samstag waren wieder im Einsatz. Dazu kamen Auftritte der Tanzgruppen „Domino“ und „Promesas“, ein Kinderprogramm und Lieder vom Chor „Total Vocal“ unter Leitung von Bernd Schneider. Die NGV-Ensembles traten mangels Chorleiter nicht auf, ein Zustand, der sich aber in absehbarer Zeit ändern soll.

WP vom 19.08.2007
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